Kreml prüft Video mit Foltervorwürfen
Der Kreml in Moskau will nach eigenen
Angaben ein im Internet verbreitetes
Video eines russischen Kriegsveteranen
prüfen, in dem dieser der Armee im
Krieg gegen die Ukraine Folter und Mord
an eigenen Soldaten vorwirft.
In der Aufnahme beschuldigt Alexander
Lunin im Kampfanzug die russische
Militärführung, Soldaten festzuhalten,
zu foltern und zu töten, wenn sie sich
weigerten, "selbstmörderische Befehle"
auszuführen oder Geld an ihre Vorge-
setzten zu zahlen. Lunin fordert zudem
eine live im TV übertragene Audienz bei
Präsident Putin. Das Video verzeichnete
binnen 24 Stunden rund 12 Mio Aufrufe.