Myanmar: Lebenslang statt Todesurteilen
Das Regime in Myanmar hat alle in dem
Land verhängten Todesurteile aufgeho-
ben. "Die Strafen der zum Tode
Verurteilten werden in lebenslange
Haftstrafen umgewandelt", hieß es in
einer Erklärung von Ex-Militärchef Aung
Hlaing, der im April zum Präsidenten
des Landes gewählt worden war.
Gleichzeitig wurde die Haftstrafe für
Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu
Kyi und andere Verurteilte reduziert.
UNO-Menschenrechtskommissar Türk for-
derte die sofortige Freilassung der 80-
jährigen Suu Kyi sowie aller anderen,
die "unrechtmäßig inhaftiert" worden