Paris härter gegen Nicht-EU-Investoren
Frankreich verschärft die Kontrolle von
Investitionen aus dem Nicht-EU-Ausland.
Premier Lecornu erließ ein entsprechen-
des Dekret und verwies dabei auf den
Schutz der nationalen Sicherheit.
Demnach ist für den Erwerb von 10 %
oder mehr der Anteile an einer börsen-
notierten französischen Firma aus einem
sensiblen Sektor durch einen nicht-
europäischen Investor künftig eine
Genehmigung der Regierung erforderlich.
Bisher griff die staatliche Prüfung
erst, wenn 25 % der Stimmrechte den
Besitzer wechselten. Die neue Regel
soll noch im August in Kraft treten.