Sparbudget trifft vor allem Frauen
Die Sparmaßnahmen der Regierung im
künftigen Doppelbudget 2027/28 treffen
überproportional Frauen. Das hat das
Momentum Institut in einem aktuellen
Bericht festgestellt. Frauen würden
über rund 40 Prozent des Einkommens
verfügen, aber rund 46 Prozent der
Budgetkonsolidierung tragen, heißt
es im "Gender Budgeting Report".
Frauen würden pro Jahr 0,86 % ihres
Nettoeinkommens verlieren, Männer
0,70 Prozent, so das Institut. Frauen
sind etwa verstärkt von Maßnahmen wie
höheren Beiträgen zu Arbeitslosenver-
sicherung und der Nicht-Valorisierung
von Familienleistungen betroffen.