Basis-Asylversorgung: Kritik von ÖGK
Andreas Huss, Arbeitnehmervertreter bei
der Österreichischen Gesundheitskasse,
kritisiert den Vorschlag von Kanzler
Stocker (ÖVP), die medizinische Behand-
lung für Asylwerber einzuschränken.
In einer Aussendung schreibt Huss, dass
sei nicht umsetzbar. Selbst in Deutsch-
land, wo das so gehandhabt werde, müss-
ten Asylwerber alle notwendigen medizi-
nischen Leistungen erhalten. Es sei
aber schwer zu definieren, was medizi-
nisch notwendig sei, schreibt Huss. Die
FPÖ bezeichnet die Aussagen von Huss
als "zynischen Affront" gegen jeden
Österreicher, der monatelang auf eine
Operation oder einen Arzttermin warte.