SPÖ-Hoffnung ruht auf Marterbauer
Der scheidende SPÖ-Chef Babler hat nach
der gestrigen Gremien-Sitzung betont,
dass er seinen Schritt freiwillig
setze. Er sieht seinen Abgang auch als
Beitrag zur Geschlossenheit der Partei.
Dort ruht die Hoffnung nun auf Finanz-
minister Marterbauer. Viele hätten ihn
gern als neuen Parteichef, auch in der
Bevölkerung ist er beliebt. Marterbauer
selber hat sich bisher nicht geäußert.
Er kämpft derzeit gegen eine Krebs-
erkrankung, weshalb der Personalwechsel
noch dauern wird. Die Partei will ihm
Zeit geben, um gesund zu werden. Andere
Kandidaten mit ähnlichem Rückhalt in
der SPÖ sind aktuell nicht in Sicht.