Regierung bei Wahlärzten uneins
Geht es nach der SPÖ sollen Wahlärzte
dazu verpflichtet werden, 10 bis 15
Prozent ihrer Kapazität zum Kassentarif
zu arbeiten. So sollen Engpässe bei der
Versorgung durch Kassenärzte verringert
werden. Im Regierungsprogramm ist das
nur für den Notfall vorgesehen.
Die NEOS lehnen den Vorschlag der SPÖ
ab: "Es kann nicht sein, dass wir einem
freien Beruf vorschreiben, zu welchem
Tarif er Patienten behandeln muss",
sagt Gesundheitssprecher Pramhofer. Die
ÖVP will sich dem Vorschlag nicht ver-
schließen, Änderungen müssten aber im
Einvernehmen mit den Ärzten passieren,
so Gesundheitssprecherin Bogner-Strauß.