Gefährder: Ausweitung der Fußfessel?
Nach dem Pride-Anschlag in Berlin wird
auch in Österreich über den Umgang mit
Gefährdern diskutiert. Staatsschutz-
Direktorin Mayer spricht sich für eine
Überwachung per Fußfessel aus - auch
schon bei einer Bewährungsstrafe.
Schon jetzt kann für inhaftierte
Terrorverdächtige nach ihrer Entlassung
eine Fußfessel angeordnet werden - bei
einer Haftstrafe ab 18 Monaten. Oft
sind Gefährder aber Jugendliche und die
Strafen geringer. Auch hier sei eine
Fußfessel als "gelindes Mittel" sinn-
voll, wenn man so Anschläge verhindere,
so der Soziologe Güngör in Ö3. Das
Justizressort will Vorschläge prüfen.