Spesenaffäre: Strache attackiert Kickl
Ex-FPÖ-Chef Strache greift in der FPÖ-
Spesenaffäre erstmals seine Partei an
und damit auch Parteichef Kickl, be-
richtet der “Standard“. Um sich in
seinem eigenen Ermittlungsverfahren zu
verteidigen, wirft Strache Kickl und
anderen Parteigranden teure Geschenke
und Urlaube auf Kosten der FPÖ vor. Als
Generalsekretär habe Kickl 10.000 Euro
netto plus Spesen kassiert. Fleißig sei
er aber nicht gewesen, so Strache.
Die FPÖ wollte das nicht kommentieren.
Sie verwies auf laufende Verfahren ge-
gen Strache. Gegen Strache wird ermit-
telt, weil er laut Anklage Parteigelder
für ein Luxus-Leben veruntreut hat.