Griechenland gedenkt Zugunglücks
Mit landesweiten Streiks und Massen-
protesten haben die Menschen in Grie-
chenland an das schwerste Zugunglück in
der Geschichte des Landes erinnert. Am
28.Februar vor drei Jahren starben im
mittelgriechischen Tempi 57 Menschen,
als ein Güterzug und ein Personenzug
frontal zusammengestoßen waren.
In Athen und in Dutzenden weiteren
Städten versammelten sich nach
Schätzung des staatlichen Rundfunks
jeweils Zehntausende Demonstranten.
Allein in Athen waren 5.000 Polizisten
im Einsatz, es gab über
Festnahmen.
Am 23.März startet eine umfangreiche
Gerichtsverhandlung zu dem Unglück.