Tirols ÖVP-Klubchef Wolf zu Abschüssen
Harsche Kritik am WWF kommt aus Tirol.
ÖVP-Klubobmann Jakob Wolf sagte, dass
Abschüsse "auf Basis klarer rechtlicher
Vorgaben" dann erfolgen, "wenn Problem-
tiere wiederholt Schäden verursachen".
Wenn die Umweltorganisation meine,
dass die Tiroler Almwirtschaft mit
"Problemwölfen" einfach weiter funktio-
niere, habe man dort "offenbar jeden
Sinn für die Realität im alpinen Raum
verloren". Tirol sei "kein Flachland
mit großen eingezäunten Weideflächen,
sondern eine jahrhundertealte Alm- und
Weidewirtschaft im hochalpinen Gelän-
de". Man könne nicht zuschauen, wenn
Wölfe wiederholt Nutztiere reißen.