Hanke will Transit-Maßnahmen prüfen
Nachdem der EuGH-Generalanwalt im
Transitstreit um den Brenner großteils
Italien recht gab, hat Verkehrsminister
Hanke (SPÖ) nun eine Prüfung der
kritisierten Punkte angekündigt.
Man könne nicht "1:1 nur akzeptieren,
dass der Brenner als die Hauptlinie
zur Verfügung steht", sagte Hanke in
der ZiB13. Es gehe darum, Verkehrs-
maßnahmen zu treffen, die zu einer
Beruhigung führen. Daher werde man
sich alle Maßnahmen, die bisher ge-
setzt wurden oder im Gespräch seien,
noch einmal genau ansehen. Das end-
gültige Urteil zur Transit-Klage
Italiens soll noch heuer fallen.