EU-Parlament: Kritik an Serbien
Das EU-Parlament hat in Straßburg
über die Fortschrittsberichte der EU-
Kommission in Richtung EU-Beitritt von
Serbien, Ukraine und Moldau abgestimmt.
Das schlechteste Zeugnis erhielt Ser-
bien, dessen Reformen zum Stillstand
gekommen seien. Probleme gäbe es bei
Medien- und Meinungsfreiheit, Rechts-
staatlichkeit und wegen des Kosovo-
Konfliktes, heißt es. Die Abgeordneten
betonen in ihrer Resolution, dass es
ein Abkommen zur Normalisierung der
Beziehungen mit dem Kosovo brauche.
Der Ukraine und Moldau werden Fort-
schritte diagnostiziert, das Reform-
tempo sei aber zu gering.