POLITIK
"Energiekrise länger"
Die
Internationalen Energie-Agentur
rät
wegen der drohenden, anhaltenden
Treib-
stoff-Knappheit
zu folgenden Maßnahmen:
Weniger Flüge, mehr Carsharing, mehr
Homeoffice,stärkere Nutzung des öffent-
lichen Verkehrs und mehr Tempo-Limits.
"Wir sollten uns keiner Illusion hin-
geben, dass die Folgen dieser Krise für
die Energiemärkte von kurzer Dauer sein
werden, denn das werden sie nicht. Es
ist daher äußerst wichtig, dass wir ge-
eint und eng koordiniert handeln", sagt
EU-Energiekommissar Jorgensen. Die
Preise für Gas
seien bisher um
70 und
für Öl
um
60 % gestiegen.
Das habe
Zu-
satzkosten von 14 Mrd Euro
verursacht.
Diese Situation drohe
Industrie
und
Haushalte
noch
länger zu belasten.