Wirbel um PK zu Kopftuchverbot
Nachdem die Gleichbehandlungsanwalt-
schaft vor über einer Woche zusammen
mit anderen Akteuren das geplante Kopf-
tuchverbot im Rahmen einer Pressekon-
ferenz kritisiert hat, kommt Kritik an
dem Medienauftritt auf: Unter den Teil-
nehmern soll eine vom Dokumentationsar-
chiv des Österreichischen Widerstandes
(DÖW) als antisemitisch eingestufte
Organisation gewesen sein.
Laut Integrationsministerin Bauer (ÖVP)
hätte die Anwaltschaft genau prüfen
müssen, mit wem sie "gemeinsame Sache"
macht. Salzburgs Landeshauptfrau-Stell-
vertreterin Svazek (FPÖ) fordert Auf-
klärung. Besorgt zeigte sich auch
die Israelitische Kultusgemeinde.