Budget-Forderungen der Armutskonferenz
Die Armutskonferenz fordert ein gerech-
tes Budget, das die Ärmsten nicht zur
Kasse bittet. Das Netzwerk stellte nun
Vorschläge vor, mit denen sich mehr
Einnahmen generieren lassen - darunter
eine höhere Grundsteuer sowie Erb-
schafts- und Vermögenssteuern. Fairer
gestaltet werden solle der Familien-
bonus, gefordert wird eine einkommens-
abhängige "Abschmelzung".
Das bisherige Sparpaket belaste die
Ärmsten viel stärker als die Reichsten,
so Sozialexperte Schenk. Er kritisierte
auch die Bundesländer: Sie würden einen
Wettlauf veranstalten, wer "am wider-
lichsten zu den Ärmsten" sei.