Länder-Defizite noch höher
Die Defizite von Ländern und Gemeinden
dürften im kommenden Jahr noch weiter
als bisher angenommen steigen. Gemäß
dem neuen Stabilitätspakt steigt das
Minus der Länder und Gemeinden 2026
auf 1,13 Prozent des BIP. Das sind
deutlich mehr als die 0,9 Prozent, von
denen Finanzminister Marterbauer (SPÖ)
noch Mitte Oktober ausgegangen war.
In den folgenden Jahren soll das
Defizit der Länder und Gemeinden laut
Stabilitätspakt zwar abgebaut werden,
bleibt aber weiter über den ursprüng-
lichen Prognosen. 2027 soll das Minus
0,8 Prozent des BIP betragen und bis
2029 auf 0,67 Prozent begrenzt werden.