Viele Jugendliche hätten gerne ADHS
Immer mehr junge Menschen informieren
sich bezüglich ihrer psychischen
Gesundheit im Internet - und dabei
nimmt das Phänomen der "Wunschdiagnose"
stark zu. Besonders beliebt" ist dabei
die Hyperaktivitäts-Störung ADHS.
Die Störung sei ein Erklärungsmodell
etwa für jene, die in der Schule nicht
vom Fleck kommen, so die Psychiaterin
Jutta Leth. "Wenn ich mich nicht
konzentrieren kann, ist es gut zu
sagen, ich habe eine Krankheit, ich
kann ja gar nicht." Eine seriöse Ab-
klärung sei wichtig, aber aufwendig und
komplex. Gebe es dann kein gewünschtes
Ergebnis, sei der Frust oft groß.