Annehmkinder - Die Kinder,
17.43h
die zu viel waren
(Dokumentation 2024)
Als "Annehmkinder" werden Kinder
bezeichnet, die von ihren leiblichen
Eltern weggeben wurden. Besonders in
den alpinen Regionen Österreichs war
das im vorigen Jahrhundert bis in
die frühen 60iger Jahre hinein eine
gelebte Praxis. Die Gründe dafür
waren vielschichtig. Kinderreiche,
arme Bauernfamilien trennten sich
von ihren jüngsten Kindern, weil sie
diese nicht mehr ernähren konnten.
Die Kinder wurden zu wohlhabenderen
Höfen oder Verwandten gebracht, wo sie
zwar Kost und Logis bekamen, aber als
Knechte und Mägde mitarbeiten mussten.