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Jüdisches Museum gibt Tora-Schild ab
Das Jüdische Museum Wien gibt ein his-
torisches Tora-Schild an seine recht-
mäßigen Eigentümer zurück. Das Ritual-
objekt stammt aus dem privaten Bethaus
der Familie des Weinhändlers Simon
Hacker in Bad Erlach (NÖ) und wird
jetzt an seine Nachkommen restituiert.
Das Bethaus wurde 1938 geplündert und 3
Jahre später arisiert. Das von dem
Wiener jüdischen Silberschmied Leopold
Mandl gefertigte Stück kam nach dem
Zweiten Weltkrieg in die Sammlung des
Schoa-Überlebenden Max Berger. Seine
Judaica-Sammlung wurde 1989 von der
Stadt Wien angekauft und befindet sich
seit 1992 als Dauerleihgabe im Museum.
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