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CHRONIK
Merkur weniger langweilig als gedacht
Forschende der Universität Bern haben
auf dem Merkur viele helle Streifen
untersucht. Die Analyse deutet darauf
hin, dass der Planet anders als bisher
angenommen kein "toter Planet" ist.
Der Merkur sei zwar in seiner Frühzeit
geologisch aktiv gewesen, heute wirke
seine Oberfläche aber fast völlig er-
starrt. Aus der Verteilung der Streifen
schließen die Forscher, diese seien
wohl durch das Ausgasen von flüchtigen
Stoffen aus dem Inneren des Planeten
entstanden. Somit dürfte Merkur geolo-
gisch aktiver sein als bisher gedacht
und "kein trockener und langweiliger
Planet", so Studienautor Bickel.
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