PKK kritisiert Syriens Vorgehen
Der inhaftierte Gründer der verbotenen
Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) in der
Türkei, Öcalan, hat den anhaltenden
Konflikt zwischen Regierungstruppen
und kurdischen Kämpfern in Syrien als
Gefährdung des Friedensprozesses
zwischen PKK und Türkei kritisiert.
"Herr Öcalan sieht in dieser Situation
einen Versuch, den Friedensprozess zu
sabotieren", erklärte eine Delegation
der pro-kurdischen Partei DEM, die
Öcalan im Gefängnis besucht hatte.
Syriens Armee hatte zuletzt weite
Gebiete erobert, in denen die Kurden
bisher de facto Autonomie genossen.