Bayreuth sagt "Nein zu Rechtsruck"
Zu ihrem
-jährigen Bestehen stellen
die Bayreuther Festspiele sich ent-
schieden gegen einen Rechtsruck in
Politik und Gesellschaft.
Es gehe darum, "hier Nein zu sagen"
gegen Rassismus, Chauvinismus und eine
Verharmlosung der Geschichte, sagte
Festspiel-Leiterin Katharina Wagner
beim Festakt zum Jubiläum. Die gelte
vor allem "wegen der sehr persönlichen
Verknüpfung" ihrer Familie mit dem NS-
Regime unter Adolf Hitler. Auch der
deutsche Kanzler Merz erinnerte in
seinem Grußwort an die dunkle Seite
der Festspielgeschichte und auch des
Komponisten Richard Wagner selbst.